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Antike Stadt

Eine angenehm sanfte Brise weht durch die schmalen Gassen der Altstadt. Es ist Mittag und in den reizlosen Fassaden sind kaum Passanten zu sehen. Die Steinbänke vor den patrizianischen Häusern sind menschenleer und die Portale geschlossen. In einer schmalen Gasse verschwindet eine Katze in den Schatten eines Vordaches. Diese Städte sind wie ausgestorben. Und dennoch sind sie die größsten swahilischen Siedlungen und seltene Handelsstädte. Diese Städte aus dem 18. und 19. Jahrhundert werden praktisch intakt gehalten. Anhand der Gebäude und Gärten in

Mombasas Altstadt, sieht man die Hinterlassenschaften von der Eroberung und der Schlacht von der Kontrolle über die Handelswege und Karavanenrouten die von dem Hinterland Afrikas zum arabischen Kontinent und Indien führten. Obwohl die Altstadt als erstes von einem arabischen Reisenden namens al Idrisi im Jahre 1154 ernannt wurde, nahm der Wohlstand des Gebiets im 15. Jahrhundert ab als es mit Swahilischen Stadtstaaten einschliesslich Kilwa Kisiwani mit dem Süden in Konkurrenz stand.

Die Evolution entlang der Küste hat sich außerhalb der Hochebene verändert, schlecht geeignet für Landwirtschaft. Für arabische Semänner war die Küste Bilad al-Zanj - Schwarzes Land - der Ursprung des Namens Zanzibar. Seit dem 7. Jahrhundert wurde die Küstensiedlung vom Islam überflutet. Der Fußstapfen einiger schiitischer Einwanderer zu folge, rollten Händler des 8. Jahrhunderts von arabischen Halbinseln und Persien ein. Aus Respekt vor der Tradition alter Navigationsoffiziere ankerten sie vor der Küste der Inseln oder Halbinseln mit geschützten Häfen. Gelegen in der Inselgruppe Lamu, ist Manda heutzutage als die vermutlich älteste archeologische Siedlung bekannt. Anfang des 10.Jahrhunderts wurde Mogadischu gefolgt von Lamu, Mombasa und Malindi zusammen mit unzähligen Liegepunkten entdeckt.

Zwischen 1499 und 1698, die Audehnung der Portugiesen hat einen Schatten über den swalilischen Stern geworfen. Im Jahre 1497 umsegelte Vasco da Gama das Kap der Guten Hoffnung., wodurch die Seeroute zum indischen Kontinent für die Portugiesen eröffnet wurde, welche zunehmend die ostafrikanische Küste verbindete. Die absolute Machtposition des neuen Militärs unterdrückte die Küstenwirtschaft. Zahlreiche Swahilis verliessen die Städte. Sie wurden von osmanischen Sultans unterstützt, wodurch der Widerstand gegen die portugiesische Besatzung bis zu solchem Ausmaß erbittert war, dass nach zwei Jahrhunderten schlußendlich ergebnisloser Herrschaft die Portugiesen entschieden Feierabend zu machen. Einige Dynastien des Omans waren erfolgreich über das Haupt der Region bis die Briten kamen. Die amtsinhabenden Gouverneure verliessen gewöhnlich die weite Autonomie für Handelsstädte um sich geschickt vor priveligierten Positionen zu schützen. Seit 1840 haben die Haupt- Handelsrouten kehrt gemacht und die politische Macht ist in Sansibar hineingestoßen. In diesem unabhängigen Sultanreich bekam Sansibar ein Handelspunkt für schwarzen Sklavenhandel und wurde zu einer unvermeidlichen Basis für Forschungsreisende von der Ostküste die fest entschlossen waren ein Projekt im Inland zu starten. Solche Expeditionen, die von Burton, Stanley, Livingstone... geleitet wurden, warf außerdem den ersten Schatten auf Europa´s Kolonialappetit.

Quelle

Africa Africa
Michael Martin, Katja Kreder, Daniela Schetar
Vilo Publishing, Paris 2000

Swahili Style
Javed Jafferji and Elie Losleben
Gallery Publications, 2005